Bericht der Jugendfahrt nach Leipzig zum Kulkwitz See 2016 | Ein Bericht von Jörg Sonne

Am Freitag den 07. Oktober 2016 fuhren die Jugendlichen des TC Stelle mit ihren Ausbildern Richtung Leipzig, um die nächsten fünf Tage als Jugendfahrt am Kulkwitzer See zu verbringen. Nach „Sei wie dein Bier-Eine Flasche; immer voll“ Fahrt kamen die Jugendlichen an, trafen die nachkommenden an und richteten sich in die guten, aber dünnwandigen Bungalows ein.

Am zweiten Tag gingen die ersten ins Wasser und absolvierten ihre ersten Übungen für ihre Tauchscheine. Die Sicht war gut und man hat mehrere Hechte, Karpfen, Barsche, Aale, Rotfedern und Krebse, sowie mehrere kleine Attraktionen zu sehen bekommen. Zum Üben gab es geeignete Plattformen auf 8,6 und 5 Meter. Die Unterwasserwelt war stark bewachsen und man hatte eine einheitliche grüne Fläche.

Der Sonntag und dritte Tag der Fahrt war ein Tauchfreier Tag, dennoch nicht weniger nass. Diesen Tag verbrachten wir im, in der Nähe liegenden Freizeitpark Belantis. Es war zwar etwas düsteres Wetter, aber dennoch hatte man in dem recht leeren Freizeitpark viel Spaß, da man alle Attraktionen ohne viel Wartezeit fahren. An diesem Tag war zusätzlich abends eine Lichtershow mit schwimmenden Kerzen, Lichterumzug und Feuerkünstlern und kleinem Feuerwerk.

Das Wetter war die Tage über zwar kalt, aber wir hatten warme Bungalows und das Wasser war, aufgrund der Jahreszeit auch wärmer als die Luft und angenehm zu Tauchen.

Der Einstieg bei der Tauchbasis des Campingplatzes ist einfach und auch gut geeignet für Anfänger, da dieser als kleine Plattform mehrere Meter ins Wasser geht und es danach aber trotzdem recht flach ist.

Allgemein zeichnet sich der See durch Eignung für jeden Taucher mit unterschiedlichen Erfahrungen aus. Ein guter Einstieg, ein Gewässer mit einem langsam abfallendem Seeboden und erst später ein steileren Abgang bei 10Meter und eine Tiefe von insgesamt 35 Metern mit 3 großen und mehreren kleinen Sehenswürdigkeiten.

Am Morgen gab es immer frische Brötchen vom Bäcker, den Tag über immer zwischendurch etwas kleines und abends selbstgekochtes warmes Essen. Nach den Tauchgängen stand zum Aufwärmen oftmals eine warme Suppe und immer ein heißer Tee bereit.

Ein Tauchgang hatte die komplette Gruppe zusammen absolviert, was für die Mitglieder ein kleines neues Erlebnis war. Ansonsten wurden in verschiedenen Gruppengrößen getaucht.

Alles in allem waren es fünf erlebnisreiche und schöne Tage mit gemeinsamen, witzigen und kreativen Abenden und wir hoffen auf der nächsten Fahrt wieder mehrere Taucher anzutreffen.

Grüße TC STELLE JUGENDLICHE, DIE DABEI WAREN + AUSBILDER :D

PS.: *Schämt euch, die nicht dabei waren °^° (ALLE!!)*

Vereinsausfahrt in die Feldberger Seenlandschaft | Ein Bericht von Claudia Thieme

Welch Glück, das der 3. Oktober in diesem Jahr auf einen Montag fiel. Wir haben die lange Anreise auf uns genommen und uns auf den Weg zur Feldberger Seenlandschaft gemacht. Der Samstag war leider total verregnet, doch uns hartgesottenen Norddeutschen Tauchern macht regen nicht viel aus. Nass werden wir ja sowieso. Der erste Tauchgang am Samstag führte uns zur Fähre. Andreas und ich hatten uns darauf verständigt ein paar Übungen zu machen, Boje setzen, peilen, etc. Mit uns fuhren Host, Heike, Sebastian und Lisa zum Tauchplatz. Nach kleinen Problemen auf dem Parkplatz machten wir uns an den Abstieg zur Fähre. Der Tauchgang war toll, viele Hechte und tolle Unterwasserlandschaften, auch die Übungen klappten prima. Damit war der Samstag schon mal ein erfolgreicher Tag. Den Abend verbrachten wir in netter Runde.

Am Sonntagmorgen war das Wetter schon besser, die Sonne kündigte einen schönen Tag an. Mit Marcus und Nanny machte ich mich auf den Weg zum Schmarl. Dies ist ein besonders schöner Tauchplatz nur leider etwas schwer zu erreichen, doch für Marcus seinen Land Rover kein Problem. Dort angekommen besichtigen wir zunächst mal den Tauchplatz bei nun herrlichen Sonnenschein. Marcus übergab mir mit den Worten, „Du musst ja noch üben.“ die Gruppenführung. Am Strand angekommen sind wir auch zügig abgetaucht. Auf 4 m erwartet uns auch schon der erste Hecht in einer Seegraswiese. Prompt war ich abgelenkt und tauchte munter am gegenüberliegenden Ufer und wunderte mich das es nicht viel sehen gab. Wir tauchten zum anderen Ufer und hatten noch einen schönen Tauchgang.

Kaum zurück auf dem Campingplatz, fuhr ich mit Andreas auch schon wieder los. So hatte ich mir das Wochenende vorgestellt. Tauchen, Tauchen, Tauchen.

Wir fuhren zum Badestrand von Carwitz dort gab es leider nicht viel zu sehen, viele Töpfe und Schüsseln. Ein altes Wagenrad war noch der schönste Fund. Es war mittlerweile kalt und regnerisch. Nun hieß es durchwärmen unter der Dusche und im Wohnwagen. Am nächsten Morgen, Montag den 03.10. stand unsere Pontonfahrt an. Wir machten ein kurzes Meeting um Details und Fahrgemeinschaften zu besprechen. Anschließend verbrachten einen netten Abend in fröhlicher Runde. Da wir schon um 9 Uhr an der Basis in Feldberg sein sollten, hieß es früh aufstehen. Unsere Pontonfahrt startete in Carwitz an der Mühle. Tanja hatte bereits alles vorbereitet so, dass wir nur das Ponton beladen mussten. Wir fuhren bei strahlendem Sonnenschein los. Unsere Route führte uns den schmalen Luzin hinauf Richtung breiten Luzin. Die erste Gruppe sprang schon recht bald ins Wasser. Am Schmarl wurde erstmal der Grill für das Mittagessen angeworfen. Wir machten eine schöne, sonnige und sättigende Pause. Kurze Zeit später stand der zweite Tauchgang auf dem Plan. Das war ein toller Tauchgang wir sahen in den vielen Bäumen einige Hechte und Schwämme und viele Fische.

Kaum das wir wieder an Board waren und kurz ein paar von Tanja vorbereitete Stücke Obst verzehrt hatten, sprangen wir auch schon wieder ins Wasser. Ich tauchte mit Horst und Heike im flachen Wasser durch viel Grün. Ich habe Miniseespinnen entdeckt und wir haben wieder mehrere Hechte gesehen. Anschließend fuhren wir über den breiten Luzin und dem Haussee zurück zur Basis. Tanja hatte Kaffee und Kuchen für uns bereit, wir fühlten uns rund um wohl und zufrieden. An der Basis angekommen, halfen alle mit das Ponton zu leeren und anschließend wurden Logbücher geschrieben und gestempelt. Nachdem wir zurück auf dem Campingplatz waren wurde geduscht, gegessen und der Körper durchgewärmt. Am Dienstagmorgen hieß es dann für alle Sachen packen und auf nach Hause.

Es war mal wieder eine sehr schöne und gelungene Vereinsausfahrt. Das Wetter hat sich von allen Seiten gezeigt und wir haben das Beste daraus gemacht. Da sieht man es mal wieder 

Norddeutsche Taucher sind einfach die Härtesten.

SK Meeresbiologie LTV Mecklenburg Vorpommern | Ein Bericht von Claudia Thieme

Ich bin Claudia und Mitglied im Tauchclub Stelle. Seit Sommer 2015 bin ich nun Bronzetaucher und habe 20 Tauchgänge an verschieden Spots in der Ostsee gemacht. Da die Ostsee *das* Meer vor unserer Haustür ist und ich mich ihr besonders verbunden fühle, betauche ich sie so gern. Die ganz eigene und besondere Unterwasserwelt der Ostsee hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Auf Grund dieser Begeisterung und meine Neugier, warum die Ostsee so besonders ist wie sie ist, habe ich mich für diesen Kurs entschieden.

Meine Anmeldung bei Benedikt ging fix und war völlig unkompliziert. Ab diesem Moment wurde ich von Benedikt rechtzeitig und umfangreich über alle Details zum Kurswochenende versorgt. Diese Vorbereitung war wie im Bilderbuch, danke Benedikt.

Am Samstag um 9 Uhr war es soweit und wir trafen uns im Schulungsraum.

Uli hielt den ersten Vortrag zur Ostsee „Kleines Meer, große Probleme“. Wir lernten, dass die Ostsee ein humides Nebenmeer ist. Neu war für mich auch, dass sie nur eine durchschnittliche Tiefe von 52 Metern hat. Das Wasser lagert in verschiedenen Schichten mit unterschiedlicher salinität übereinander und vermischt sich nur selten. Es gibt Bereiche in denen das Wasser praktisch kein O² hat und diese damit Todeszonen für die Tierwelt sind. Dass sie ein Brackwassermeer ist hatte ich schon mal gehört, aber welche Probleme damit für die Pflanzen- und Tierwelt einhergehen, konnte ich mir nicht ansatzweise vorstellen.

Katrin hat uns einen kleinen Einblick in die Flora und Fauna der Ostsee gegeben. Die Ostsee hat eine relative Artenarmut, weil sie weitgehend isoliert von der Nordsee ist; es liegt daran, dass sie noch so jung ist und ihr Sauerstoff und Salzgehalt so gering ist. Wir haben über die Rotalgen, Nesseltiere, Schwämme und Fische gesprochen. In ihrem Vortrag ist Katrin auch darauf eingegangen welche Pflanzen und Tiere uns im Riff erwarten. Das hat uns natürlich noch neugieriger auf den Tauchgang gemacht.

Gerd hat uns in die Details des Riffs eingewiesen und auf den Tauchgang vorbereitet. Das Riff wurde 1993 – 1994 gestaltet und liegt ca. 1,5 km vor Nienhagen. Anfangs wurde ein Neigungsmast zur Dauerbeobachtung des Riffs installiert, der später durch die noch heute verwendete Forschungsplattform ersetzt wurde. Es hat eine Größe von 200x200 Meter. Die Tiefe beträgt 11 Meter. Mehr Informationen kann man unter www.riff-nienhagen.de erfahren.

Jetzt wurde es Zeit für ein gutes Mittagessen und so langsam wurden wir auch immer neugieriger, was uns am Riff genau erwartet. Nachdem wir gestärkt waren, haben wir uns auf den Weg nach Nienhagen gemacht. Die einzelnen Gruppen waren bereits festgelegt so, dass wir uns nur umziehen und in das bereits wartende Boot des DLRG steigen mussten. Sie brachten uns direkt zum Riff, wo wir unverzüglich abtauchten.

Auf der Tiefe angekommen, haben wir nach kurzer Orientierung einen kleinen Teil des Riffs erkundet. Bereits nach wenigen Minuten entdeckten wir viele zuvor besprochene Arten. Da war z.B. die Rippenqualle, verschiedene Rotalgen, Miesmuscheln, unzählige Seesterne. Zwei schöne Dorsche und eine große Feuerqualle kreuzten auch unseren Weg. So sehr ich mich auch bemüht habe, aber die von Katrin beschriebene Brackwasser Seepocke habe ich nicht gefunden. Ich glaube sie ist zu klein für mich.

Nach dem Abendessen trafen wir uns im Schulungsraum, um die mitgebrachten Proben auszuwerten und zu begutachten. In den von uns eingesammelten Algen hielten sich viele verschiedene Kleinstlebewesen auf, welche wir unter dem Mikroskop bestimmten. Es konnte auch die ein oder andere Rippenqualle betrachtet werden. Die Beobachtungen und Auswertungen waren sehr interessant und haben allen viel Spaß gemacht. Nebenbei sahen wir auf der Leinwand auch schon die Fotos von unserem Tauchgang. Wir brachten die Tiere zurück in die Ostsee und machten uns selbst auf zur Abendgestaltung.

Am nächsten Morgen trafen wir uns wieder pünktlich im Schulungsraum und lauschten aufmerksam den Ausführungen von Benedikt zum Thema Meeressäuger. Einige Merkmale waren ja bekannt, doch das auch Wale Haare haben, war mir neu. Neu war auch das Wale eng mit Paarhufern verwandt sind. Wir lernten den Unterschied zwischen Hundsrobben und Ohrenrobben. Nur so viel, Hundsrobben bewegen sich an Land auf dem Bauch, wobei sich Ohrenrobben an Land mit ihren Flossen fortbewegen.

Mit so vielen Informationen und Eindrücken verabschiedeten wir uns voneinander, natürlich nicht ohne den Austausch von E-Mail-Adressen und Telefonnummern.

Es war ein sehr schönes Wochenende bei euch Warnemünde.

Bericht vom 4. Spieltag der 2. Bundesliga Gruppe im Unterwasserrugby im Hallenbad Buchholz | Ein Bericht von Günther Haensch

Am 09.03.2013 hatten wir unseren letzten Spieltag als Heimturnier mit 7 Mannschaften im Hallenbad Buchholz. Nachdem die ersten 2 Spiele gegen besserplatzierte ohne ein Tor für Stelle verloren gegeben werden mussten, platzte der Knoten im letzten Spiel gegen den Tabellensiebten sofort und das Spiel konnte nach einer schnellen 3:0-Führung auch sicher mit 10:2 gewonnen werden. Ein guter Erfolg mit zwei Neuen im Team der Steller, die ihre ersten Turnierspiele absolvierten. Durch die gute Unterstützung des Personals vom Hallenbad Buchholz und viele motivierte Helfer aus den Familien der Spieler, konnte ein reibungsloser Ablauf sichergestellt werden und alle Mannschaften aus Norddeutschland fühlten sich sehr wohl und freuen sich darauf, bald wieder in Buchholz zu Gast sein zu können. Die Zuschauer wurden individuell betreut und konnten sich die Spiele aus dem flachen Bereich des Hallenbades mit Maske und Schnorchel ansehen oder die Unterwasserkamera des Hallenbades über einen Monitor nutzen.

Bericht von den offenen ostdeutschen Meisterschaften in Rostock | Ein Bericht von Günther Haensch

Am 21.04.2013 fahren wir mit den Hamburgern zusammen zu einem Miniturnier nach Rostock. Unsere Zusammensetzung ermöglicht es uns, zwei Spiele klar zu gewinnen und eins gegen den Aufsteiger in die erste Liga, Rostock mit einem 2:2 zu beenden. Das Wichtigste hier ist aber, dass uns solche Termine sehr gute Turniererfahrungen bieten und die Fahrzeit sich in Grenzen hält. Die Rostocker haben das Glück, dass sie die Schwimmhalle mehrfach im Jahr für Turniere buchen können. Inzwischen sind wir sehr gute Freunde und fühlen uns dort immer sehr wohl.

UWR: Freundschaftsturnier Rostocker Greif 2013 | Ein Bericht von Günther Haensch

Am 08.06.2013 fuhren wir mit unseren Hamburger Freunden zum Rostocker Greif, einem Freundschaftsturnier, das sehr gut für erste Spielerfahrungen von jungen Spielern geeignet ist. Wir hatten 3 Spieler, die ihr erstes Turnier bestritten und einen, der sein 2. Turnier bestritt. Nach einem chaotischen Start (warum muss Günni auch bei der Auslosung das erste Spiel erwischen) ohne Einschwimmen, ging das erste Spiel gegen Berlin mit 1:4 (Tor Markus aus HH) verloren. Das 2. Spiel gegen den Turniersieger Köln ging nach kurzzeitigem 1:1 durch ein tolles Tor von Timo, mit 1:7 verloren. Also blieb noch eine kleine Hoffnung im dritten Spiel der Vorrunde gegen die uns unbekannten Bielefelder, die Turnierdritter wurden. Wir verloren auch hier mit 1:4 (Tor Markus aus HH) und gingen als letzter aus der Vorrunde in das Spiel um Platz 7 gegen den letzten der anderen Gruppe, Gastgeber Rostock Da wir kein Spiel zu Null verloren hatten, wussten wir, wir können Tore erzielen und vielleicht auch mal gewinnen. Nach einem schnellen Tor der Rostocker im ersten Angriff, haben sich alle nochmal konzentriert und wir konnten durch ein Tor von Markus aus Hamburg und ein Tor von Günni, den 7. Platz erreichen. Es war ein tolles Turnier für die Neuen und die Erfahrenen mit einer Grill-Feier am See als Abschluss. Bestimmt fahren wir 2014 wieder hin.

Pfingsten in Dänemark | Ein Bericht von Günther Haensch

Am Freitag treffen sich alle nach und nach auf dem Campingplatz, einige Nachzügler kommen am Samstag. Getaucht wird bis zu zweimal pro Tag am Samstag und Sonntag, sowie Montagmorgen einmal. Jeder taucht mit, wenn es seinem Tagesrhythmus (einige sind morgens nicht so ganz tauchlustig) entspricht. So kommen bis zu 11 Personen am Tauchplatz an und bilden entsprechende Gruppen oder fahren per Boot zum Tauchen. Einige mitgereiste Nichttaucher, vergnügen sich derweil mit anderen Wassersportarten direkt auf der Ostsee am Campingplatz. Abends sitzen alle zusammen an den Tischen auf dem Campingplatz und nutzen den dortigen Grill. Die Stimmung ist immer gut, das Wetter wechselt zwischen Sonne und Wolken, aber kein Tropfen Regen. Was noch: neuer Kompressorraum sehr gut, risted Hotdog schmeckt sehr gut nach dem Tauchen, gute Sicht auf Steilwände, Strömungstauchen, schönes Panorama mit neuer und alter Brücke über den kleinen Belt, an der Badeanstalt trifft man auch mal alte Steller Taucher, die man sonst in Deutschland nicht so oft sieht.
Die Fragen des Wochenendes waren aber:
Können Autos über Gräben fliegen?
Wozu braucht man eine Parmesanreibe, wenn man keinen Parmesankäse hat?
Können nur Frauen Salat schneiden?
Bekommen 4 Elektriker eine Bootelektrik in den Griff?
Warum sind gefüllte Flaschen doch leer?
War das der gemeine Pressluftsauger?
Die Antworten hier zur Auswahl: keine Ahnung (2 mal), nein (2 mal), ja, so’n Blödsinn.

Mein erster Strömungstauchgang in Dänemark | Ein Bericht von Melissa Haensch

Wir fuhren am Campingplatz los und ich war sehr aufgeregt, denn schon beim Briefing hatten Karsten und Theresa gesagt, dass es dort wahrscheinlich Strömung geben würde. Als wir dann bei der Badeanstalt geparkt hatten und wir ans Wasser gingen, wurde mir mulmig. Man konnte schon an der Wasseroberfläche die starke Strömung sehen. Theresa war meine Tauchpartnerin und meinte, dass es gar nicht schlimm sei. Wir würden erst eine Strecke den Strand hoch laufen und dort dann ins Wasser gehen und uns mit der Strömung bis zu einem Seil treiben lassen, an diesem Seil könnten wir uns dann längs ziehen und würden nahe dem Steg wieder auftauchen. Nachdem wir uns angezogen hatten, liefen wir los. Wir waren noch gar nicht so weit gelaufen, da konnte ich schon nicht mehr. Das Jackett mit der Flasche und das Blei ließen mich ganz schön im Sand versacken und erschwerten das Vorankommen. Doch nach nicht allzu langer Zeit meinte Theresa, dass wir hier ins Wasser gehen könnten. Gesagt, getan. Wir zogen unsere Flossen an, tauchten unter. Ich spürte die Strömung, doch trotz allem blieben wir zusammen und tauchten immer tiefer bis zur Kante. Es war toll, ich konnte viele Fische sehen zum Beispiel Butterfische oder Steinpicker. Die Kante war sehr bewachsen mit Schwämmen oder kleinen Anemonen. Wir mussten keine Flosse bewegen, wir haben uns einfach von der Strömung treiben lassen. Nach etwa zehn Minuten tauchten wir etwas höher. Hier bedeckte Kelb den Meeresboden, daran hielten sich Seesterne fest und darunter fand ich Seeigelhüllen. Als wir das Seil erreichten, hielten wir uns daran fest und zogen uns weiter daran entlang bis das Wasser flacher wurde. Auf dem Weg zum Strand konnte ich mir alles noch mal genauer ansehen, denn jetzt konnte ich mich festhalten und wurde nicht weiter getrieben. Theresa deutete in die Ferne, wo ich einen Schwarm Fische entdeckte, der gleich darauf auch schon wieder verschwand. Als wir aus dem Wasser kamen, war ich froh. Wir hatten es geschafft und es hatte mir riesigen Spaß gemacht. Unser Tauchgang dauerte nur 17 Minuten, also gingen wir noch einmal den Strand hoch und ins Wasser. Der zweite Tauchgang war genau so schön wie der Erste. Am Anfang hatte ich zwar ein mulmiges Gefühl, aber eigentlich war es total schön und aufregend. Ich freue mich schon auf meinen nächsten Strömungstauchgang.